Spar-Check: Typische Kostenfallen im Praxismarketing
Bevor eine Praxis mehr Geld ins Marketing steckt, lohnt der Blick auf das, was schon läuft. Der Spar-Check ordnet neun typische Ausgaben ein: weg, umbauen, prüfen, erst messen oder klären.
Spar-Check: Typische Kostenfallen im Praxismarketing
Haken Sie an, was in Ihrer Praxis heute läuft. Sie sehen, welche typischen Posten Sie streichen, umbauen oder erst messen sollten.
- Kann weg: Bezahlte Einträge in Branchenbüchern oder VerzeichnissenMeist verzichtbar. Die kostenlosen Einträge bei Google, Bing und den großen Portalen reichen, solange Name, Adresse und Öffnungszeiten überall gleich sind.
- Umbauen: Ein SEO-Bericht mit Platzierungen, aber ohne Zahl der AnfragenIn dieser Form verzichtbar. Platzierungen sinken durch KI-Übersichten an Aussagekraft. Verlangen Sie Anfragen und Termine je Kanal, sonst zahlen Sie für eine Statistik.
- Umbauen: Social-Media-Beiträge nach Plan, ohne klares ZielPausieren oder ausrichten: auf Mitarbeitergewinnung oder Bekanntheit, mit einer Zahl, an der Sie es messen. Regelmäßigkeit allein bringt keine Patienten.
- Prüfen: Anzeigen in Zeitungen oder StadtmagazinenPrüfen Sie, ob Sie eine einzige Anfrage darauf zurückführen können. Wenn nicht, ist das Budget in messbaren Kanälen meist besser angelegt.
- Umbauen: Viele kurze Leistungsseiten mit wenigen SätzenNicht löschen, zusammenführen: eine ausführliche Seite je Behandlung mit Ablauf, Kosten und Fragen. Kurze Seiten beantworten die KI-Übersichten inzwischen selbst.
- Prüfen: Premium-Profil auf einem ArztportalLohnt sich nur, wenn darüber Termine kommen. Zählen Sie die Buchungen der letzten sechs Monate und teilen Sie den Preis dadurch.
- Erst messen: Google- oder Meta-Anzeigen, ohne dass Anfragen gezählt werdenNicht abschalten, aber zuerst messen. Ohne Zahl je Kampagne wissen Sie nicht, welcher Euro Patienten bringt und welcher nicht.
- Prüfen: Ein neues Logo, obwohl Patienten das alte kennenMeist verzichtbar, solange das bestehende sauber und wiedererkennbar ist. Wirkung bringt eher ein einheitlicher Auftritt über Website, Profil und Praxisschild.
- Klären: Website oder Werbekonten laufen auf die Agentur, nicht auf die PraxisNicht sofort kündigen, aber klären, welche Zugänge und Daten Ihnen gehören. Sonst wird jeder spätere Wechsel teuer.
Welche Ihrer laufenden Maßnahmen weg können, zeigt die persönliche Auswertung im Kompass.
Ihre Eingaben verlassen Ihren Browser nicht. Kein Login, keine E-Mail.
So rechnet das Werkzeug
Die Einordnung beruht auf dem, was wir in Praxen immer wieder sehen: bezahlte Einträge, die niemand findet, Berichte ohne Anfragen, Anzeigen ohne Messung. Beträge nennen wir bewusst nicht, weil sie je Praxis sehr unterschiedlich sind.
Was Sie streichen, macht Budget frei. Was erst gemessen werden muss, sollten Sie nicht vorschnell abschalten: Ohne Zahl je Kanal wissen Sie nicht, welcher Euro Patienten bringt.
Alle Preise, die Rechnung dahinter und wo Praxen sparen können, steht im Ratgeber Was kostet Praxismarketing?
Häufige Fragen
Soll ich Anzeigen abschalten, wenn ich keine Zahlen habe?
Nein, zuerst messen. Ohne Zählung der Anfragen je Kampagne schalten Sie womöglich genau den Kanal ab, der Patienten bringt.
Lohnt sich ein Premium-Profil auf Arztportalen?
Nur, wenn darüber Termine kommen. Teilen Sie den Jahrespreis durch die Buchungen der letzten zwölf Monate und vergleichen Sie das mit dem, was ein neuer Patient kosten darf.
Was passiert mit meinen Angaben?
Nichts. Der Check läuft nur in Ihrem Browser, es wird nichts gesendet oder gespeichert.
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